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Was Sie über die Haftpflichtversicherung wissen sollten !

 

Was bringt Ihnen eine Privathaftpflicht ?

Bei der Haftpflichtversicherung handelt es sich um eine Schadensversicherung, die einen entstandenen Schaden übernimmt und diesen reguliert. Sie tritt ein, wenn der Versicherte einer dritten Person bei einem Unfall einen Schaden zugefügt oder deren Eigentum beschädigt hat. Sie übernimmt somit die nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB vorliegende Pflicht zum Schadenersatz, die für alle Bereiche des täglichen Lebens gilt. Aus diesem Grund bieten Versicherungsunternehmen nicht nur die Privathaftpflicht für alle Bereiche des täglichen Lebens, sondern auch eine Berufshaftpflicht für beruflich bedingte Haftungsansprüche. Die Kfz Haftpflicht hingegen übernimmt Schäden, die im Straßenverkehr verursacht wurden.

 

Die Vorteile der Haftpflichtversicherungen auf einen Blick

Schäden, die einer dritten Person oder deren Eigentum zugefügt werden, sind in Deutschland vollumfänglich schadenersatzpflichtig. Dieser Schadenersatzanspruch ergibt sich aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch BGB, das als Grundlage aller übrigen Gesetze genutzt wird. Wer also eine fremde Person verletzt, etwa weil er sie mit dem Fahrrad anfährt oder wenn Kinder mit dem Ball eine Fensterscheibe einwerfen, müssen die entstandenen Schäden vollumfänglich reguliert werden. Die Kosten für eine solche Schadensbehebung müssen, sofern keine Haftpflichtversicherung vorhanden ist, aus eigener Tasche bezahlt werden. Was bei einer Fensterscheibe im Regelfall kein größeres Problem darstellt, kann bei Personenschäden schnell zum unüberwindbaren Hindernis werden. Muss die verletzte Person nämlich langfristig medizinisch behandelt werden oder sind gar Reha-Aufenthalte notwendig, können schnell Kosten in Höhe von einigen hunderttausend Euro entstehen. Und ist die Person in Folge des Unfalls gar arbeitsunfähig oder invalide, muss der Schadenverursacher auch die Kosten einer monatlichen Leibrente sowie Schadenersatz für den Lohnausfall übernehmen. Mehrere Millionen Euro Schaden sind in diesen Fällen keine Seltenheit. Ohne eine Haftpflichtvertrag müssten Schadenverursacher diese Kosten aus eigener Tasche übernehmen, was nicht selten den finanziellen Ruin bedeutet. Mitunter ist es sogar nötig, Insolvenz anzumelden, um die Schulden abzuwehren. Für die Familie kann dies zu enormen Problemen im Alltag führen, denn die finanzielle Grundlage wird so entzogen.

Um sich selbst und auch die Familie vor solch hohen Schadenersatzansprüchen zu schützen, ist demnach eine private Haftpflicht für den Alltag enorm wichtig. Sofern auch berufliche Risiken übernommen werden müssen, bietet sich der zusätzliche Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung an. Für Verkehrsfragen hingegen benötigen Versicherte eine spezielle Kfz Haftpflichtversicherung, die sich ausschließlich um Schäden kümmert, die im Straßenverkehr eingetreten sind. Um wirklich vollumfänglich abgesichert zu sein, sollten Versicherungsnehmer im Vergleich prüfen, welche Formen der Haftpflichtversicherung benötigt werden und diese individuell abschließen.

Unabhängig von der Form der Haftpflicht trägt diese die oben aufgezeigten Schäden und tritt in Höhe der vereinbarten Versicherungssumme für deren Regulierung ein. Um auch wirklich alle anfallenden Schäden übernehmen zu können, sollte die Versicherungssumme der Haftpflichtversicherung möglichst mehrere Millionen Euro betragen. Viele Versicherungen bieten laut Vergleich mittlerweile Versicherungssummen von 20-50 Millionen Euro, die als durchaus ausreichend angesehen werden können. Nur so kann gewährleistet werden, dass auch Personenschäden mit schwereren Verletzungen reguliert und keine Ansprüche an den Versicherungsnehmer gestellt werden. Sollte die Versicherungssumme nämlich nicht ausreichen, die Kosten zu decken, müsste der Versicherungsnehmer trotz vorhandener Haftpflichtversicherung die noch verbleibenden Beträge selbst finanzieren.

Bevor die Privathaftpflichtversicherung die vereinbarten Leistungen an den Geschädigten auszahlt, wird natürlich umfassend geprüft, ob der Versicherte tatsächlich die Schuld am Unfall trägt. Hierzu wird der Versicherer Zeugen vernehmen und den Unfallhergang rekonstruieren. Sollte hierbei offensichtlich werden, dass der Versicherte den Schaden zu verantworten hat, wird dieser umgehend reguliert. Sollte sich jedoch herausstellen, dass der Schaden nicht verursacht wurde, wird die Versicherungsgesellschaft unberechtigte Ansprüche abwehren. Sie tritt in diesem Fall für den Versicherten als eine Art Rechtsschutzversicherung ein und hilft, unberechtigte Ansprüche abzuweisen.

In den meisten Fällen werden Leistungen der Haftpflicht nicht nur für Schäden in Deutschland gewährt, meist werden auch Schäden im Ausland durch die Gesellschaften reguliert. Vielfach sind dabei sogar Schäden an Mietfahrrädern oder Mietwohnungen mit versichert. Bevor Versicherungsnehmer jedoch in den Urlaub starten, bietet sich ein Blick in die Versicherungsunterlagen an, um diese Tatsache genau zu überprüfen und beruhigt in den Urlaub zu fahren.

Trotz dieser hohen Versicherungsleistungen, die bei der Haftpflichtversicherung möglich werden, sind die Beiträge für eine solche Police sehr gering. Oft ist eine Absicherung für Singles bereits für wenige Euro pro Monat möglich, auch Familien können durch einen Vergleich der Haftpflichtversicherungen deutliche Einsparungen erzielen und alle Familienmitglieder in nur einem Vertrag preiswert absichern.

Die Haftpflichtversicherung im Überblick:

  • Hoher finanzieller Schutz bei Schadenersatzansprüchen
  • Versicherungssummen von mehreren Millionen Euro
  • Schnelle Regulierung aufgetretener Schäden
  • Leistungen auch im Ausland
  • Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche
  • Günstige Beiträge für Singles und Familien

 

Für wen sich die Haftpflichtversicherung lohnt

Da Schadenersatzansprüche alle Menschen treffen und niemand vor einem Unfall gefeit ist, gehört die Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie sollte im Idealfall direkt nach dem Auszug aus der elterlichen Wohnung abgeschlossen und vereinbart werden. So kann man sicher sein, nach einem Unfall keine eigenen Zahlungen leisten zu müssen und umfassend abgesichert zu sein. Speziell für junge Leute bieten viele Versicherungen dabei einen separaten Single-Tarif, der zu günstigen Versicherungsprämien abgeschlossen und im Vergleich überprüft werden kann.

Besonders wichtig ist die Privathaftpflichtversicherung aber für Eltern. Kinder sind häufig spontan und achten nur bedingt auf andere Menschen. Schnell ist dann ein Fußball in die Scheibe des Nachbarn geflogen, die dann repariert werden muss. Zudem laufen Kinder nicht selten auf die Fahrbahn, ohne nach links und rechts zu blicken. Wird dann ein Unfall verursacht, müssen die Eltern als Erziehungsberechtigte für die Regulierung der entstandenen Sach- und Personenschäden haften. Gerade bei Personenschäden können die Schadenssummen enorm in die Höhe schnellen, die Familie wäre ohne Haftpflicht finanziell ruiniert. Daher sollten Eltern, sobald ein Kind zur Familie gehört, umgehend eine Haftpflichtversicherung vereinbaren und sich so vor finanziellen Ansprüchen Dritter schützen.

Doch nicht nur Kinder, auch Erwachsene können schneller als gedacht in einen Unfall verwickelt werden. Wer beispielsweise mit dem Fahrrad unterwegs ist, geblendet wird und ein Vorfahrtszeichen nicht genau erkennt, kann einen Unfall verursachen und muss für die Schäden gerade stehen. Gleiches gilt natürlich für Autofahrer und Motorradfahrer. Als Verkehrsteilnehmer müssen auch sie sogar eine Haftpflichtversicherung als Pflichtversicherung nachweisen, um eventuelle Schäden regulieren zu können. Nur dann, wenn Autofahrer bei der Zulassung ihres Fahrzeuges die Haftpflichtversicherung nachweisen, kann das Fahrzeug zugelassen werden. Wird später bekannt, dass die Beiträge nicht oder nicht in vollem Umfang bezahlt werden, kann dies sogar zur Stilllegung des Fahrzeuges führen. Dies zeigt, wie wichtig die Haftpflichtversicherung ist und dass eigentlich niemand hierauf verzichten kann. Aufgrund der günstigen Versicherungsbeiträge ist es auch nicht nötig, auf diesen Versicherungsschutz zu verzichten, denn diese günstigen Beiträge kann jeder übernehmen.

Letztlich ist es aber nicht nur im privaten Bereich wichtig, eine Haftpflicht zu besitzen. Auch in bestimmten Berufen können Schadenersatzansprüche auftreten, etwa wenn Architekten Fehler bei einer Bauplanung begangen oder Rechtsanwälte falsch beraten haben. Für diese Berufe gibt es wiederum eine separate Haftpflicht, die bei Bedarf genutzt und zusätzlich zum Privatvertrag vereinbart werden kann.

Für diese Personen lohnt sich die Haftpflichtversicherung:

  • alle Bürger in Deutschland, die schadenersatzpflichtig werden können
  • Eltern mit Kindern
  • Fahrzeughalter und Teilnehmer am Straßenverkehr
  • Mitarbeiter in bestimmten Berufen, etwa Architekten oder Rechtsanwälte
  • Besitzer von Hunden, Pferden oder anderen größeren Tieren, die ebenfalls Schäden verursachen können

Die Haftpflichtversicherung und ihre optimale Ausgestaltung

Eine Haftpflichtversicherung schützt Versicherungsnehmer also vor hohen finanziellen Ansprüchen und kann so im Alltag enorm wichtig werden. Um Singles, Paare und Familien optimal abzusichern, haben die Versicherungsunternehmen für jede dieser Versicherungsgruppe spezielle Tarife entwickelt, die ganz nach Bedarf abgeschlossen werden können. Ein Vergleich hilft dabei, die beste und günstigste Haftpflichtversicherung zu wählen und sich für einen passenden Vertrag zu entscheiden, der im Ernstfall die versprochenen Leistungen übernimmt und die Versicherten so vor hohen finanziellen Belastungen schützt.

Was ist bei der Haftpflicht so riskant?

Viele Menschen sind der Meinung, ihr Leben derart im Griff zu haben, dass sie nicht in riskante Situationen geraten und daher auch nicht schadenersatzpflichtig werden können. Allerdings passieren Unfälle meist plötzlich und unverhofft, sodass viele Menschen nichts dagegen tun können. Eine kleine Unaufmerksamkeit oder eine Ungeschicklichkeit sind oft ausreichend, enorme Schäden zu verursachen, die anschließend natürlich reguliert werden müssen. Die Pflicht zur Schadenregulierung gilt im Übrigen auch dann, wenn der Schaden nicht durch einen Menschen, sondern durch dessen Vierbeiner verursacht wurde. Wenn beispielsweise ein Hund unvermittelt auf die Straße rennt oder ein Pferd beim Ausritt erschrickt und einen Spaziergänger verletzt, müssen auch diese Schäden reguliert werden. Als Verursacher gilt in diesen Fällen immer der Tierhalter, der die finanziellen Belastungen tragen muss.

Gerade dann, wenn Personen verletzt oder dauerhaft geschädigt werden, können hohe Schadenersatzsummen von durchaus einigen Millionen Euro entstehen. Vor allem dann, wenn langwierige Behandlungen nötig sind oder gar Rentenzahlungen übernommen werden müssen, sind die Belastungen nahezu unkalkulierbar. Und da Geldschulden erst nach rund 30 Jahren verjähren, bleiben diese Belastungen in aller Regel bis zum Lebensende bestehen. Diese hohen Belastungen können eine Familie schnell in den finanziellen Ruin treiben, denn zur Zahlung der Gelder haften Verursacher mit ihrem gesamten Privatvermögen. Selbst eine eventuell vorhandene Immobilie müsste in diesem Zuge veräußert oder versteigert werden.

Das Haftpflichtrisiko ist aufgrund der Schadenersatzpflicht in Deutschland somit enorm hoch und betrifft grundsätzlich jeden. Schließlich können solch enorme Schäden auch durch eine nur kleine Unachtsamkeit entstehen, etwa wenn man unbedacht die Straße überqueren möchte und dabei einen Unfall verursacht. Um dieses Risiko zu begrenzen und sich selbst davor zu schützen, dass ein Missgeschick das ganze Leben zerstört, bietet sich der Abschluss einer Haftpflichtversicherung an. Mit ihren Versicherungssummen von mehreren Millionen Euro tritt sie in diesen Fällen ein und reguliert entstandene Schäden vollumfänglich. Sollte sich sogar einmal herausstellen, dass der Schadenersatzanspruch unbegründet und nicht gerechtfertigt ist, wird die Haftpflicht für ihre Kunden kämpfen und die Ansprüche des Gegners abwehren oder einen Vergleich schließen. Sie hilft also nicht nur bei einem tatsächlich verursachten Schaden, sonder sorgt auch dafür, dass nicht verursachte Schäden abgewehrt werden können.

Die Kosten der Privathaftpflichtversicherung

Obwohl diese Versicherungen im Schadensfall zur Zahlung von mehreren Millionen Euro aufgefordert werden kann, gehört sie zu den günstigeren Versicherungsverträgen. Eine Absicherung ist für Singles, Paare und Familien oft für nur wenige Euro monatlich möglich. Der Grund für diese günstigen Preise ist die Versicherungsgemeinschaft, denn bei solchen Rahmenverträgen zahlen oft viele Millionen Menschen Beiträge ein, die dann zur Regulierung einzelner Schäden herangezogen werden können.

Grundsätzlich orientiert sich die Höhe des Beitrages vorrangig an der gewählten Versicherungssumme. Wird diese nur gering vereinbart, sind auch die Versicherungsbeiträge entsprechend niedrig. Der Vergleich zeigt jedoch, dass auch höhere Versicherungssummen für nur wenig höhere Beiträge abgeschlossen werden können. In den meisten Fällen lohnt es sich daher, eine Privathaftpflicht mit maximaler Versicherungssumme zu wählen, um dann im Schadensfall wirklich alle anfallenden Kosten bewältigen zu können. Sollte die gewählte Versicherungssumme hierfür nämlich nicht ausreichen, wird der Schadenverursacher zur Zahlung der weiteren Gelder aufgefordert und muss dann unter Umständen trotz vorhandener Versicherungsverträge Insolvenz anmelden.

Eine weitere Grundlage der Preisfestsetzung ist das individuelle Risiko der Versicherung, das beim Abschluss des Versicherungsvertrages zugrunde gelegt wird. Passieren in einer Region beispielsweise sehr viele Unfälle, kann dies zu Preissteigerungen bei den Versicherungen führen. Da jede Gesellschaft ihr Risiko allerdings unterschiedlich bewertet, ist es sinnvoll, einen Preisvergleich durchzuführen und so die Angebote der verschiedenen Versicherer gegenüberzustellen. So können Versicherte schon nach wenigen Minuten erkennen, welcher Vertrag günstig abgeschlossen werden kann und einen vollumfänglichen Versicherungsschutz zum kleinen Preis bietet.

Da die Privathaftpflicht als Risikoversicherung abgeschlossen wird, dient sie einzig der Familienabsicherung. Leistungen bei Fälligkeit des Vertrages können Versicherungsnehmer hingegen nicht beanspruchen.

 

Welche Leistungen bietet die Haftpflichtversicherung

Mit einer Haftpflichtversicherung können Vertragsinhaber alle Alltagsrisiken sowie spezielle Risiken im Verkehr oder im Beruf abdecken. Die Versicherung übernimmt nach einem Schadensfall dann die Regulierung der Schäden und schützt den Versicherungsnehmer so vor hohen Zahlungen und einem finanziellen Ruin.

Die Leistungen der Haftpflichtversicherung im Überblick:

  • Regulierung von Sachschäden
  • Regulierung von Personenschäden
  • Übernahme der Schäden in Höhe der Versicherungssumme
  • Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche

Die Regulierung von Schäden

Zu den wichtigsten Aufgaben einer Privathaftpflichtversicherung gehört natürlich die Regulierung verursachter Schäden. Hierzu gehört zum einen die Regulierung von Sachschäden. Wenn also das Eigentum einer fremden Person beschädigt wurde, muss der Verursacher diese Schäden übernehmen und entweder für die Reparatur der Dinge oder deren Ersatz eintreten. Zu beachten ist, dass die Versicherung lediglich beschädigte Gegenstände übernimmt. Werden Gegenstände verliehen und gehen diese verloren, besteht grundsätzlich kein Ersatzanspruch gegenüber der Versicherung. Diese Schäden müssten in jedem Fall privat reguliert werden.

Neben den Sachschäden übernimmt der Versicherer aber auch Personenschäden, deren Regulierung häufig deutlich teurer wird. Wird eine Person nämlich schwer verletzt, muss Wochen oder gar Monate im Krankenhaus behandelt werden und bleibt im Anschluss dauerhaft geschädigt, können Kosten in Höhe von einigen Millionen Euro anfallen. Neben der Krankenbehandlung müssen nämlich auch die Kosten für Reha-Maßnahmen, Verdienstausfall und eine etwaige Rentenzahlungen kalkuliert werden. Diese gesamten Kosten trägt die Haftpflichtversicherung und sorgt so dafür, dass der Schadenverursacher von seiner Regulierungspflicht befreit wird und sich der Zahlung der Geldsummen sicher sein kann.

Im Unterschied zu vielen anderen Versicherungen leistet die Privathaftpflicht nicht nur dann, wenn der Schaden versehentlich verursacht wurde. In vielen Verträgen ist laut Vergleich auch die grobe Fahrlässigkeit versichert, sodass auch diese Schäden reguliert werden können. Lediglich dann, wenn die Versicherung Vorsatz nachweisen kann, wird der Schaden nicht übernommen.

Zusätzlich zu Personen- und Sachschäden übernehmen Haftpflichtversicherungen auch so genannte Vermögensschäden. Von Vermögensschäden spricht man, wenn eine Person durch einen Unfall beispielsweise einen bereits gebuchten Flug nicht antreten kann und Umbuchungsgebühren bezahlen muss. Diese Kosten werden ebenfalls von der Haftpflichtversicherung übernommen. Voraussetzung für die Übernahme der Gebühren ist allerdings ein vorausgegangener Personen- oder Sachschaden. Vermögensschäden, die nicht in diesem Zusammenhang stehen, werden zumeist auch nicht übernommen.

Die Abwehr von Schadenersatzansprüchen

Wird ein Versicherungsnehmer von einer dritten Person aufgefordert, einen entstandenen Schaden zu beheben, wird sich dieser an seine Haftpflichtversicherung wenden und um die Regulierung der Schäden bitten. Die Privathaftpflicht wird daraufhin genau überprüfen, ob der Schaden tatsächlich vom Versicherungsnehmer verursacht wurde und übernommen werden muss. Stellt sich im Rahmen dieser Prüfung heraus, dass der Schaden nicht nur den Versicherungsnehmer, sondern durch eine weitere Person bzw. den Geschädigten selbst verursacht wurde, wird die Haftpflichtversicherung nicht leisten. Sie wird sogar für dafür kämpfen, den Schadenersatzanspruch abzuwehren. In diesen Fall kann die Versicherung sogar als eine Art Rechtsschutzversicherung genutzt werden, denn auch sie tritt für die Rechte des Versicherungsnehmers ein und wird unberechtigte Ansprüche abwehren. Sollte es gar zu einem Rechtsstreit über die Rechtmäßigkeit der Forderungen kommen, wird die Haftpflicht in bestimmten Fällen auch diese Kosten übernehmen. Hier lohnt ein Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, um sich über den genauen Leistungsumfang der eigenen Haftpflichtversicherung zu informieren.

 

Der Abschluss der Haftpflichtversicherung

Der Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung ist grundsätzlich nicht an Voraussetzungen gebunden, sodass jeder Mensch, der sich vor Schadenersatzansprüchen schützen möchte, einen solchen Vertrag abschließen kann. Benötigt wird die Haftpflichtversicherung von allen Menschen, denn in vielen Situationen kann es zu Schadenersatzansprüchen kommen. Lediglich Kinder bis zu einem Alter von 25 Jahren, die noch zu Hause leben, benötigen keinen separaten Versicherungsvertrag. Sie sind in aller Regel über die Versicherung ihrer Eltern mit versichert. Gleiches gilt unter Umständen für Studenten, die außerhalb der heimischen Wohnung studieren. Hier sollten die Vertragsbedingungen allerdings genau eingesehen werden, um böse Überraschungen im Schadensfall zu vermeiden.

Wie bereits erwähnt, kann der Abschluss einer Privathaftpflicht in aller Regel problemlos und kurzfristig erfolgen. Bei vielen Versicherungsunternehmen besteht sogar die Möglichkeit, die Privathaftpflicht vom Testsieger direkt online abzuschließen. Mit Eingang des Versicherungsvertrages wird dieser schließlich überprüft und angenommen. Schon am nächsten Tag sind Versicherungsnehmer dann vollumfänglich abgesichert. Vor einem Abschluss ist es allerdings wichtig, Preise und Leistungen der einzelnen Anbieter genau zu überprüfen und gegenüberzustellen. So ist es nicht nur möglich, preiswerte Verträge zu finden und so bei der Beitragszahlung zu sparen, sondern gleichzeitig leistungsstarke Angebote zu wählen, die als Testsieger ihrer Sparte sogar unabhängige Tester überzeugen konnten.

Die Haftpflichtversicherung kündigen und wechseln

Da die Preise für die Haftpflicht, anders als etwa die Prämien einer Lebensversicherung, nicht an das Alter der zu versichernden Person gebunden sind, ist ein jederzeitiger Wechsel des Versicherungsunternehmens möglich. Wer also nach einem Vergleich der Angebote feststellt, dass der eigene Vertrag eine zu geringe Versicherungsleistung aufweist oder dass die Prämien deutlich zu hoch sind, kann den bestehenden Vertrag kündigen. In aller Regel müssen Versicherungsnehmer dabei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten, die zum Ende des Versicherungsjahres wirksam wird. Ohne eine Kündigung verlängert sich der Vertrag jeweils um ein weiteres Jahr. Zu beachten ist jedoch, dass bei einem Neuabschluss oft einen Mindestvertragslaufzeit von drei bis fünf Jahren vereinbart wird, um günstigere Beiträge zu erreichen. In diesem Fall ist die Vertragskündigung während dieser Frist ausgeschlossen. Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit jedoch können Versicherungsnehmer ihren Vertrag kündigen und eine neue Privathaftpflicht abschließen.

 

Sollte der bisherige Versicherer die Preise erhöhen, besteht für Versicherungsnehmer in jedem Fall ein Sonderkündigungsrecht. Dieses kann bis zu vier Wochen nach dem Eingang der Erhöhungsmitteilung ausgeübt werden. Erhöht die Versicherung also die Beiträge, sollten sich Vertragsinhaber umgehend um eine günstigere Alternative kümmern und den Versicherungsvergleich starten. So kann Geld gespart und oft sogar die Versicherungssumme erhöht werden, denn neue Verträge bieten oft eine deutlich höhere Absicherung, die mit dem Wechsel des Vertrages ebenfalls in Anspruch genommen werden kann.

Arten der Haftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherungen, die für Schäden gegenüber Dritten aufkommen, werden in verschiedenen Formen und Varianten angeboten. Durch unterschiedliche Tarife ist es so möglich, jeden Bereich des Lebens abzudecken und sich so vollumfänglich vor Schadenersatzansprüchen zu schützen. Zu beachten ist jedoch, dass vielfach für jeden einzelnen Bereich ein separater Vertrag benötigt wird, der im Vergleich individuell überprüft werden kann.

Die wohl wichtigste Versicherung ist im Rahmen der Haftpflichtversicherungen der private Haftpflichtvertrag, die für jeden Deutschen aufgrund des im BGB geregelten Schadenersatzanspruches enorm wichtig ist. Sie tritt bei allen Schadenersatzansprüchen des täglichen Lebens ein und hilft so, entstandenen Schäden schnell zu regulieren und die Schadenssummen zu übernehmen. Diese Versicherung steht sowohl als Single-Police wie auch in Partner- und Familientarifen zur Verfügung. Mit nur einem Vertrag können so gleich mehrere Personen geschützt und preiswert abgesichert werden.
Der private Versicherungsvertrag stellt in den meisten Fällen die Grundlage einer versicherungstechnischen Absicherung dar. Schließlich deckt sie die unkalkulierbaren Risiken von Unfällen ab und sorgt so dafür, dass das Leben planmäßig verlaufen kann. Viele Banken und Sparkassen legen daher enorm Wert auf den Abschluss einer Haftpflichtversicherung, denn sie bildet die Grundlage für den weiteren Vermögensaufbau sowie die individuelle Absicherung über Berufsunfähigkeits- und Lebensversicherungen. Auch Menschen mit wenig Geld sollten über einen solchen Versicherungsabschluss nachdenken, um sich das wenige ersparte Geld zurücklegen und für eigene Wünsche einsetzen zu können.

Ein besonderer Zweig der Haftpflichtversicherung ist die Tierhalterhaftpflicht. Wie der Name schon vermuten lässt, ist sie ein spezieller Vertrag, der für Halter größerer Tiere entwickelt wurde. Kleintiere wie Katzen, Hasen oder Hamster sind im Rahmen der Privathaftpflicht mit versichert, Schäden werden über diesen Vertrag reguliert und vollumfänglich übernommen. Schließlich bleiben solch kleine Tiere ohnehin meist in den eigenen vier Wänden, wodurch das Schadensrisiko entsprechend gering ist. Größere Tiere hingegen können auch größere Schäden verursachen und müssen daher separat versichert werden. Dies gilt sowohl für Hunde wie auch für Pferde oder Esel. Für Hunde ist eine Tierhalterhaftpflicht in vielen Städten mittlerweile sogar Pflicht, denn es werden immer häufiger Schadensfälle gemeldet, die durch das fehlende Vermögen der Hundehalter nicht reguliert werden können. Mit einer entsprechenden Versicherung werden also nicht nur die Tierhalter selbst, sondern auch die Geschädigten geschützt, die ihre Rechte und finanziellen Forderungen so kurzfristig durchsetzen können.
Die Tierhalterhaftpflicht tritt ebenso wie die klassische Haftpflichtversicherung für alle Schäden ein, die durch die Tiere selbst verursacht wurden. Also auch dann, wenn der Hund die Couch des Nachbarn zerbeißt oder beim Spaziergang einen Spaziergänger verletzt, würde die Haftpflichtversicherung diese Schäden übernehmen. Gleiches gilt natürlich, wenn ein Pferd einen Unfall verursacht und der Halter zum Schadenersatz aufgefordert wird. Es ist daher sinnvoll, direkt mit der Anschaffung eines solchen Tieres diese Versicherung abzuschließen und sich so von Anfang an vor Schäden zu schützen.

Eine weitere Variante der Haftpflichtversicherung ist die Berufshaftpflichtversicherung. Sie ist für Angehörige bestimmter Berufe wichtig, denn sie tritt ein, wenn Schadenersatzansprüche aus einer beruflichen Tätigkeit heraus reguliert werden müssen. Besonders wichtig ist eine solche Haftpflichtversicherung beispielsweise für Ärzte und Hebammen, die in ihrem täglichen Beruf durchaus Fehler machen und zu Schadenersatz verpflichtet werden können. Aber auch Rechtsanwälte, Steuerberater und Architekten können durch Fehler in der Ausübung ihres Berufs hohe Schäden verursachen, die reguliert werden müssen. Die anfallenden Kosten müssten dann aus dem Privatvermögen reguliert werden, was nicht selten den finanziellen Ruin und die Aufgabe der geschäftlichen Grundlage bedeutet.
Da die private Haftpflichtversicherung diese Schäden nicht abdeckt, ist der Abschluss einer zusätzlichen Berufshaftpflichtversicherung notwendig. Die Kosten hierfür können vielfach sogar als Geschäftsausgaben anerkannt und steuerlich abgesetzt werden.

Im Straßenverkehr ist das Risiko von Unfällen vergleichsweise hoch. Der Gesetzgeber hat sich daher dazu entschlossen, die Kfz-Haftpflichtversicherung als Pflichtversicherung einzuführen und so den Geschädigten zu helfen, eventuelle Schäden schnell beheben zu können. Die Kfz Haftpflichtversicherung muss daher bereits bei der Zulassung eines Fahrzeuges vorgelegt und nachgewiesen werden. Auch bei einem Wechsel der Haftpflichtversicherung wird eine solche Meldung an die Zulassungsstelle verschickt, die so über die Versicherung genau Kenntnis hat.
Die Verkehrshaftpflichtversicherung tritt immer nach einem Unfall ein, wenn Personen oder fremde Fahrzeuge verletzt oder beschädigt wurden. Die anfallenden Schäden werden dann in voller Höhe reguliert, sodass der Verursacher des Unfalls keine Kosten übernehmen muss. Der Unfallgegner hingegen kann sicher sein, dass seine Schäden kurzfristig nach erfolgter Prüfung durch die Versicherung übernommen werden und er so die Reparatur des Autos veranlassen oder bei einem Totalschaden ein neues Fahrzeug erwerben kann.